Neuer Taktgeber beim Luftwaffenmusikkorps 3 in Münster
- Bericht und Foto von den Westfälischen Nachrichten, Dezember 2011 -
Havixbeck - Das Luftwaffenmusikkorps 3 in Münster ist unter neuer Führung. Mit Hauptmann Timor Oliver Chadik hat ein überaus versierter und erfahrener Dirigent das zur Technischen Schule der Luftwaffe 3 in Faßberg gehörende Musikkorps übernommen. Chadik ist ebenfalls Leiter des Blasorchester Havixbeck.
Chadik wurde in Thailands Hauptstadt Bangkok geboren und studierte bei Prof. Dr. Hermann
Dechant und Prof. Peter Falk an der Musikhochschule Würzburg. Er schloss sein Diplom im Jahr
2000 und die anschließende Meisterklasse im Jahr 2002 mit Auszeichnung ab und fand anschließend
ein Engagement an der Oper Dortmund, zuletzt als 2. Kapellmeister.
2004 wechselte Chadik im Alter von 27 Jahren als 1. Kapellmeister an das Staatstheater Darmstadt. Als Gastdirigent leitete er unter anderem die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen, die Philharmonie Südwest in Siegen, die Nürnberger Symphoniker, die Kammerphilharmonie in Budweis sowie das Prime Philharmonic Orchestra in Dej Jeong, Südkorea.
Im Jahr 2007 wurde Timor Oliver Chadik Dirigent der Deutschen Bläserphilharmonie. Er ist zudem Gastdirigent beim Rundfunk Blasorchester in Leipzig.
Im September 2006 entschloss sich der Musiker, in die Bundeswehr einzutreten und seine Karriere bei einem der Musikkorps weiterzuführen. Nachdem er als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 3 in Münster und beim Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin erste Erfahrungen sammeln konnte, wurden ihm Chefvertretungen beim Heeresmusikkorps 300 in Koblenz und beim Luftwaffenmusikkorps 2 in Karlsruhe übertragen.
Von Januar bis Mai 2010 war Chadik zudem als Leiter eines Mentorenteams für die Ausbildung des afghanischen Musikkorps in Kabul eingesetzt.
Seit Kurzem ist ihm neben der musikalischen Leitung des Luftwaffenmusikkorps 3 nun auch die Chefverantwortung übertragen worden. Chadik: „Ich freue mich auf diese Herausforderung.“
Sonntag, 20.11.2011 um 17:00 Uhr Kirchenkonzert in Recklinghausen
Sonntag, 06.11.2011: Ein Konzert mit Überraschungseffekt
Über die Berichterstattung in der Neunkirchener Zeitung haben wir uns besonders gefreut.
Vielen Dank dafür. Es hat uns allen auch riesig Spaß gemacht und war ein echtes Erlebnis.
|
„So abwechslungsreich und stimmungsvoll habe ich mir Blasmusik nicht vorgestellt.“ meinte ein begeisterter Konzertbesucher. Auch Matthias Martin vom Lions Club des Kreises Steinfurt als Veranstalter war begeistert. Über 700 Zuhörer erlebten am Sonntag in der voll besetzten Kirche St. Anna in Neuenkirchen ein beeindruckendes Konzert. Das Blasorchester Havixbeck präsentierte mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm die sinfonische Blasmusik in ihrer gesamten Spannbreite. In Werken wie Prelude über „Lobe den Herrn“ von James Curnow , Variationen über „Großer Gott wir loben dich“ von Jan de Haan oder „Schafe können sicher weiden“ arrangiert von Philip Sparke aus einer Kantate von J.S. Bach klangen leise Töne. „The sun will rise again“ wurde von Philip Sparke anlässlich der Katastrophe in Japan im März dieses Jahres für Orchester in Harmoniebesetzung komponiert. Konzertbesucher und Orchester waren für einige Minuten in Japan, im Reich der aufgehenden Sonne. In „Ivenhoe“ und „Jericho“ von Bert Appermont präsentierte sich das Orchester in einer gewaltigen Klangfülle und Ausdrucksstärke. Reinhold Schulte glänzte als Solist in Philip Sparkes „Variants on an English hymn tune“. Der warme Ton seines Euphoniums verzauberte das gesamte Publikum. Es war ein überwältigendes Konzerterlebnis. Wir freuen uns auf das nächste Kirchenkonzert in: St. Marien, Recklinghausen Süd am 20.11.2011 um 17:00 Uhr. |
Sonntag, 06.11.2011: Kirchenkonzert in Neuenkirchen
|
Auf Einladung des Lions Club des Kreises Steinfurt spielt das Blasorchester Havixbeck von 1878 in der St. Anna Kirche in Neuenkirchen.
Das Konzert ist am 06. November 2011 um 17:00Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Auf dem Programm stehen Werke wie „ Ivanhoe“ von Bert Appermont und von Philip Spark „Time Remembered – Elegy for Band” und “ Variants on an English hymn tune“, ein Stück für Euphonium und Orchester. Reinhold Schulte wird als Solist auftreten.
Weitere Informationen unter www.lionssteinfurt.de Adresse der Kirche: Friedenstraße 10, 48485 Neuenkirchen |
Samstag, 24.09.2011: Vereinsfest
Jochen Schäfer ist neuer König.
Einmal jährlich, am Ende der Saison feiern wir zusammen unseren Partnern das
traditionelle Vereinsfest.
Zunächst sah es nach einem sehr schnellen Abschluss aus. Doch der Holzvogel erwies sich als zäh. Nach einem spannenden Schießen fiel der Vogel mit dem 181. Schuss. Jochen Schäfer, Trompeter und unser Kassierer ist neuer König.
„Endlich“ , so seine Reaktion. „Seit ich im Blasorchester bin, möchte ich König werden und habe schon oft kurz davor gestanden.“ In diesem Jahr hatte er nun das nötige Quäntchen Glück. Zur Königin wählte er seine Frau Claudia.
Bei Kaffee, Kuchen und anderen Erfrischungen war es ein gelungener Nachmittag.
Nachdem auch die Siegermanschaft im Wikingerschach ermittelt wurde,
ging es weiter nach Hohenholte.
Bei Zmanns im Biergarten unter Sonnensegeln und fast südländischem Flair ließ
Gustel Wessels das Blasorchester zur Königsproklamation antreten.
Für ihr neues Königspaar schmetterte das Orchester den Präsentiermarsch; - ohne Instrumente. Nach einem guten Essen eröffnete das Königspaar den Tanz.
Nach der Saison ist vor der Saison, so zeigt es der neue Probenplan. Das Orchester bereitet sich zur Zeit intensiv auf die beide Kirchenkonzerte im November in Steinfurt und Recklinghausen vor.
Mittwoch, 31.08.2011: das neue Logo wird vorgestellt
Der Anfang ist gemacht. Das neue Logo ist fertig. Es besticht durch seine schlichte Eleganz. Schrift und Farbgebung lassen es edel erscheinen.
Seit August 2011 erscheinen die Vereinsdrucksachen wie Briefe und Visitenkarten
im neuen Design. Plakate, Flyer und Konzertkarten werden dieses neue Logo tragen.
Das Blasorchester Havixbeck von 1878 präsentiert sich neu.
Aber warum diese Veränderung?
Die Notwendigkeit liegt in der stetigen, zielgerichteten Veränderung des
Orchesters begründet. Das Havixbecker Blasorchester steht seit Jahrzehnten für
sinfonische Blasmusik der Höchststufe.
Schon seit Jahren tragen die Musiker und
Musikerinnen bei Konzerten keine Uniform. Da scheint das alte Logo in seiner
Wappenform mit Eichenlaub und Tubatrichter nicht mehr passend, symbolisiert es doch
eher die klassische Blas- und Marschmusik.
Die Geschichte des Orchesters beschreibt die Entwicklung einer Dorfkapelle hin zu einem sinfonischen Blasorchester. Diese 133 Jahre Vereinsgeschichte sind geprägt von vielen Höhen und Tiefen.
Es sind starke herausragende Persönlichkeiten, die diese Geschichte geschrieben haben,
die ganze Epochen gestaltet haben. Es sind aber nicht weniger die vielen Musiker,
ja Musikerfamilien, die oft über Generationen hinweg durch ihr persönliches
Engagement und ihren Einsatz diese Erfolgsgeschichte ermöglicht haben.
Sie, ihre Gesichter und Geschichten machen den Verein zu dem was er ist, eine starke
Gemeinschaft.
Ein Blick in die Chronik: Wir schreiben das Jahr 1978. Das Orchester ist 100 Jahre
alt und ist aus dem Havixbecker Gemeindeleben nicht wegzudenken. Kirchliche und
weltliche Feste werden vom Orchester gestaltet.
In Anerkennung der Verdienste schenkt die Gemeinde Havixbeck dem Orchester zum 100.ten Geburtstag eine Standarte. Sie zeigt auf der einen Seite das Havixbecker Gemeindewappen, auf der anderen Seite Eichenlaub, einen Tubatrichter und den Schriftzug Blasorchester Havixbeck 1878.
In Wappenform wurde dies das erste Logo des Blasorchesters. Es schmückte später die Briefköpfe und die Uniformen. Es war ein passendes Aushängeschild, steht doch das Eichenlaub für Standhaftigkeit und Treue. Doch in seiner Wappenform mit Tubatrichter symbolisiert es eher die klassische Blas- und Marschmusik und weniger die konzertante, sinfonische Musik.
Folglich wird das Etikett dem Inhalt angepasst, denn „es ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht“.
Auch wenn das Vereinswappen abgelöst wird, so bleibt das Symbol des Eichenlaubs dem Blasorchester und den Havixbeckern erhalten. Als Dank für die Würdigungen anlässlich des 100 jährigen Vereinsjubiläums und als Zeichen der Verbundenheit mit „Ihrem Havixbeck“ stifteten die Musiker des Blasorchesters einen Eichenbaum.
Die Eiche hat inzwischen eine stattliche Größe erreicht. Sie steht Ecke Kolping-/Schul-/Schützenstraße. Das Blasorchester ist tief verwurzelt.
Heute widmen sich die Orchestermitglieder vor allem zeitgenössischen
Originalkompositionen für sinfonisch besetzte Blasorchester. So spielte das
Orchester Werke wie „Jericho“ und “ Noah’s Ark“ von Bert Appermont, Jacob de Haans
„Diogenes“, die „Bulgarian Dances“ von Franco Cesarini, „A Festival Prelude“ von
Alfred Reed, Philip Sparkes „Spirit of the Sequoia“ sowie „Oscar for Amnesty“ von
Dirk Brosse.
Auch die „Symphonic Overture“ von James Barnes und „Music for a Festival“ von
Philip Spark stehen auf der Programmliste des Blasorchester Havixbeck von 1878.
1878 wurde der Verein gegründet, um mit seiner Musik den Menschen Freude zu bringen. Genau das möchte das heutige Blasorchester auch.
Samstag, 18.06.2011: Sinfonische Blasmusik unterm Scheunendach
Am 18. Juni gastierte das Blasorchester Havixbeck von 1878 in der Konzertscheune auf Gut Roß in Velen. Das Tageslicht schien durch Ritzen und Astlöcher der Außenwände ins Innere der Scheune.
|
|
|
Kombiniert mit dem violetten Licht hinter der Bühne entstand eine besondere, stimmungsvolle Atmosphäre. Nach der Begrüßung durch Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister der Gemeinde Velen, verwandelte das Orchester die einfache Holzscheune in einen riesigen Resonanzkörper.
Mit Arsenal, einem feierlicher Konzertmarsch von Jan Van der Roost begann ein abwechslungsreiche Konzert. Unter der Leitung von Timor Oliver Chadik präsentierte das Blasorchester Havixbeck von 1878 die gesamte Klangfülle und Vielfalt moderner sinfonischer Blasmusik. Gespielt wurden u.a. Jericho von Bert Appermont, die Bulgarian Dances von Franco Cesarini, sowie die Funicluli-Funicula-Rhapsodie des japanischen Komponisten Yo Goto. Es war ein einzigartiges Konzerterlebnis.
Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie auf der Seite der
Gemeinde Velen
Montag, 09.05.2011: Konzert am europäischen Friedenshaus in Marl
(Foto und Auszüge des Berichts von Heinz-Peter Mohr (Recklinghäuser Zeitung) vom 10.05.2011)
Heimatverein feiert mit 120 Gästen
Europatag soll in Marl feste Einrichtung werden
Mit Partnerschaften in sechs Städten punktete Marl als weltoffene Kulturstadt auch bei dem ungarischen
Staatssekretär Dr. Péter Sárdi. Er hielt den Festvortrag beim ersten Europatag des Heimatvereins im Europäischen
Friedenshaus.
Gut 120 Interessierte kamen zum anschließenden Festvortrag des Gastes und dem Konzert des Havixbecker Blasorchesters.
Die Philharmonia Hungarica, das ungarische Flüchtlingsorchester, das 1960 in Marl eine neue Heimat fand und sich zu einem der angesehensten Orchester Europas entwickelte, würdigte Sárdi als berührendes Element der deutsch-ungarischen Beziehungen. Sárdi nannte Marl eine Kulturstadt, die auch ein positives Beispiel für Ungarn abgebe.
Passend zum Programm stärkten sich die Besucher des Festes mit Gulaschsuppe und ungarischen Weinen. Bürgermeister Werner Arndt nannte den Europatag des Heimatvereins eine tolle Idee, der gut zur offenen Stadt Marl passe.
Im kommenden Jahr soll Dänemark im Mittelpunkt stehen, das dann die Präsidentschaft der EU übernimmt.
Hier ist der vollständige Bericht der Recklinghäuser-Zeitung.Den Zuhören hat das Konzert so gut gefallen, dass sowohl der Vorsitzende des Heimatvereins, Hubert Schulte-Kemper, als auch der ungarische Staatssekretär Dr. Péter Sárdi, spontan aufstanden und dem Blasorchester Havixbeck anboten, ein Konzert im ungarischen Parlament zu ermöglichen.
Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.
Sonntag, 17.04.2010: neuer Königsbund BKB2010 gegründet
Am heutigen Palmsonntag gründeten Mitglieder des Blasorchesters Havixbeck von 1878 die gleichzeitig auch Mitglied in der St. Dionysius Bruderschaft sind, einen neuen Königsbund:
BKB 2010 (Blasorchester König Bund 2010)
Die konstituierende Sitzung fand am Sonntag 17.04.2011 nach der Palmprozession im Gasthaus Kemper statt. Der BKB 2010 hat 13 Gründungsmitglieder.
Zum ersten Vorsitzenden wurde Norbert Lenczyk gewählt. Kassierer ist Jochen Schäfer. Josef Hölscher und Martin Rölver wurden als Kassenprüfer bestellt.
Den Anstoß zur Gründung dieses Königsbundes gab sicherlich der amtierende König der St. Dionysius-Bruderschaft in Havixbeck, und Posaunist bei uns im Orchester Gustl Wessels. Noch auf dem Schützenfest 2010 wurde die Gründung beschlossen und vom Vorsitzenden des Blasorchesters bekannt gegeben. So ließ Gustel Wessels es sich nicht nehmen, als König der St. Dionysius Bruderschaft bei der Gründungssitzung dabei zu sein.
Im Rausch von Empfindungen
Quellen: Text von DieterKlein, Nottuln, WN-Bericht vom 11.04.2011
und eigene Bilder, weitere folgen noch
Havixbeck - Das Beste zuerst: Timor Oliver Chadik bleibt! Das Havixbecker Blasorchester behält nun doch seinen sympathischen und - vor allem - brillanten Dirigenten. Vorsitzender Georg Mertens verkündete die freudige Nachricht, die er selbst erst kurz zuvor erfahren hatte.
„Timor Oliver Chadik bleibt nun doch beim Luftwaffen-Musikkorps III in Münster und wird nicht, wie geplant, als Springer
in ganz Deutschland eingesetzt. Er hat uns angeboten, das Blasorchester in Havixbeck ein weiteres Jahr zu leiten.
Unser Dank gilt ihm wie Christian Topp, der sich bereiterklärt hatte, das Orchester zu übernehmen“,
erklärte Georg Mertens.
Damit nicht genug, brachte der Dirigent doch mit Jürgen Kötting einen Saxofonisten aus seinem Musikkorps mit, dessen einmalige Instrumentaltechnik in vieler Hinsicht an den wohl größten Jazz-Saxofonisten aller Zeiten, Charly „The Bird“ Parker, erinnerte. Als brillanter Solist in Alfred Reeds „Ballade für Altsaxofon“ oder in Iturraldes „Pequenna Csarda“ feierten ihn die vielen Besucher mit stehenden Ovationen.
Doch auch dem übrigen Orchester war anzumerken, dass ihm eine gesicherte Zukunft auf höchstem Niveau zukommt. In selten gehörter Takttreue und in wenig erlebter musischer Choreographie spielten die Musiker sich und ihr dankbares Publikum in einen wahren Rausch von Empfindungen.
Bestes Beispiel dafür war das Arrangement des jungen Belgiers Bert Appermont in „Jericho“. Wie sehr das große Orchester zu einem feinnervigen Klangkörper verschmolz, wurde in diesem Stück, das den Zug der geschlagenen Israeliten zur besetzten Stadt Jericho (Buch Josua) beschreibt, besonders deutlich. Erst die pastellfarbenen, geradezu träumerisch traurigen Empfindungen des Volks auf seinem Weg. Dann das Kriegsgeschrei, die Trompeten von Jericho, der Einsturz der Mauern und dann wieder die sanft beschwingte Freude der Sieger - das ging schlicht unter die Haut, das war biblische Geschichte selbst erlebt.
Dem setzte Timor Oliver Chadik mit Warren Bakers „Broadway Showstoppers“ den glitzernden, ewig pulsierenden New Yorker Prachtboulevard entgegen. Mal mit grellen Streisand-Melodien, mal mit schwungvoll arrangierten Musicalauszügen.
Damit es nicht nur bei amerikanischen oder spanisch-ungarischen Kompositionen bliebt, legte das Orchester ein Medley bekannter deutscher Schlager und Ohrwürmer auf. Von der „Schwäb´schen Eisenbahn“ bis „Ännchen von Tharau“ - zackig verquirlt von dem Siegburger Walter Ratzek (ein Kollege Chadiks bei der Bundeswehr) ein Spaßmoment.
Mit „Nessun dorma“ als Zugabe, dem Lied, mit dem der Londononer Handyverkäufer Paul Pott vor Jahren über Nacht Weltruhm erlangte, setzte das Blasorchester einen zusätzlichen Stern an den eh schon übervollen musikalischen Sternenhimmel über Havixbeck.
Samstag, 09.04.2011 um 19:30 Uhr, Frühjahrskonzert
Ab sofort können Sie hier auch Ihre Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis per Email reservieren.
Den Auftakt des Konzertes bildet die festlich schwungvolle Overture 2000, die der niederländische Komponist Henk van Lijnschoten anlässlich des Jahrtausendwechsels geschrieben hat.
Ein Highlight des Konzertes bildet das Werk Jericho von Bert Appermont. Es ist die Vertonung der Geschichte aus dem Buch Josua und beschreibt die Eroberung der Stadt Jericho durch die Israeliten. Es kann ohne Übertreibung als gewaltiges Musikstück bezeichnet werden. Hier zeigt sich das Orchester in seiner ganzen Klangfülle.
Als Solostücke bieten wir Ihnen die Ballade für Altsaxophon von Alfred Reed und das sehr bekannte virtuose Werk für Altsaxophon Pequena Csardas von Pedro Iturralde. Solist ist Jürgen Kötting.
Weiterhin stehen auf dem Programm:
So unterschiedliche diese Kompositionen sind, so haben sie eines gemeinsam: Sie bringen die Lebensfreude der Menschen unterschiedlichster Kulturkreise zum Ausdruck.
Heißen Sie mit uns den Frühling willkommen und lassen Sie sich dieses abwechslungsreiche Konzert nicht entgehen.
Probe-Wochenende in Essen-Werden
Auch auf unser diesjähriges Frühjahrskonzert haben wir uns wieder intensiv vorbereitet.
Diesesmal trafen wir uns zusammen mit unserem Dirigenten Timor Oliver Chadik in der Jugendherberge in Essen-Werden.
Noch am Freitagabend gab es die erste Probeneinheit.
Die hügelige Landschaft des Essener Südens mit Blick auf die Villa Hügel und das herrliche Wetter boten beste Voraussetzungen für ein gelungenes Wochenende.
Es wurde konzentriert gearbeitet und herzlich gelacht.
Als die Musiker am Sonntag die Heimreise antraten waren sich alle einig, es war ein sehr erfolgreiches Wochenende. Gut vorbereitet freuen sich alle auf das gemeinsame Konzert am 09.April um 19:30Uhr in der Zweifachturnhalle an der Dirkesallee.Freitag, 28.01.2011 um 20:00 Uhr, Mitgliederversammlung
Vorstandsmitglied Dietmar Reers wurde als stellvertretender Vorsitzender und Vizedirigent bestätigt.
Jochen Schäfer verwaltet weiterhin die Finanzen des Orchesters.
Martin Rölver ist Schriftführer und Ansprechpartner für Orchestermitglieder bis 27 Jahre.
Susanne Kosbab sorgt dafür, dass stets die aktuellen Noten zur Verfügung stehen und der dresscode stimmt.
Marlies Lenczyk, neu im Vorstand, übernimmt die Pressearbeit.
Im Blick auf das vergangene Jahr hat das Blasorchester einige musikalische Erfolge aufzuweisen. So zeigte das Orchester unter anderem beim Frühjahrskonzert in Havixbeck mit Jesko Sirvend als Dirigent, in Bad Salzuflen anlässlich eines Festaktes mit Dr. Joachim Gauck mit Christian Topp als Dirigent und beim Kirchenkonzert in Münster in der Liebfrauen-Überwasserkirche unter dem Dirigat von Timor Oliver Chardik was in ihm steckt und stellte seine musikalische Ausdrucksstärke und Qualität unter Beweis.
Auch in 2011 stehen schon jetzt interessante Konzerte auf dem Terminplan. Da sich
an der beruflichen Situation des Dirigenten nichts ändert, wird er auch in diesem
Jahr nicht durchgängig mit dem Orchester arbeiten können. Das fordert von den
Musikerinnen und Musikern ein hohes Maß an Flexibilität.
An Routine und Trott ist nicht zu denken. Aber eines steht schon fest: das
Frühjahrskonzert in Havixbeck am 09.04. und die Vorbereitungen dazu stehen unter
seiner Stabführung.
Was wäre ein Verein, wenn er nicht auch feiern könnte. Grund genug gab es. So wurde Gustl Wessels König bei der Dionysius-Bruderschaft und Eva seine Königin. Das gesamte Orchester freute sich mit Ihnen. Auch auf den vereinsinternen Festen gibt jeder alles. So zeigte Reinhild Bosfeld auf dem Vereinsfest, dass sie nicht nur auf dem Fagott die Töne trifft, sondern auch mit einem Gewehr ins Schwarze.
Nun kann auch eine Migliederversammlung nicht nur Arbeit bedeuten. Der Abend klang in geselliger Runde im Keller der Musikschule bei einem kühlen Bier, gespendet von der Königin, aus. Kleine Randnotiz: Die Ära Mertens begann mit
Günther Mertens 1972-1993 Dirigent Bernd Mertens 1993-2007 Dirigent Georg Mertens seit 2005 1. Vorsitzender
Die 3 Mertens waren und sind für das Blasorchester Havixbeck von 1878 e.V. in ihrem
Wirken richtungsweisend.
Ps: Die Namensgleichheit ist rein zufällig.
Sie sind nicht verwandt und nicht verschwägert.